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Eine Wärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus

Die Ausgangssituation

Frau Linde und Herr Dr. Binnen leben in einem Mehrfamilienhaus in einer Wohnungs-eigentümergemeinschaft mit neun Einheiten in Alfter, Baujahr 2000 nach dem damaligen Energiestandard: 10 cm Außenwanddämmung, Zwischensparren Dämmung des Dachs, geringe Kellerdeckendämmung, Zweifachverglassung, Flachheizkörper. Als die Gasheizung in die Jahre kam, began die Suche nach einer Alternative.

Der Beginn

Nur eine Wärmepumpe ist in diesem Haus eine zukunftssichere Lösung. Ein energetischer Sanierungsplan wurde erstellt und bedacht. Die Entscheidungsfindung begann.

Die Miteigentümer

Die Diskussion in der Eigentümergemeinschaft um die Entscheidung zwischen einer Heizung mit Gas oder einer Wärmepumpe war umfassend und wurde durch viele Fehlinformationen erschwert. 

Gelungene Kommunikation

Die Investitionskosten und die Sorgen um die Leistungsfähigkeit einer Wärmepumpe waren wichtige Fragen der auch älteren Miteigentümer. Ein allgemeines Einverständnis konnte in geduldigen Runden am Kaffeetisch und durch sachliche Informationen erreicht werden.

Notwendige Maßnahmen

Es zeigte sich, dass eine umfassende energetische Sanierung des Hauses nicht notwendig war. Basierend auf der raumweisen Heizlastberechung mussten an einigen Stellen (16/66) größere Heizkörper eingebaut werden. Ferner wurden bei den übrigen Heizkörpern die Ventileinsätze getauscht und schließlich ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, der für eine gleichmässige Versorgung mit Wärme sorgte.

Gibt es eine Lärmbelästigung?

Wie laut ist die Wärmepumpe? Oft wird behauptet, dass eine Lärmbelästigung entsteht. Hier wird erläutert, dass dies nicht der Fall ist. 

Fernüberwachung

Die Anlage ist über das WLAN im Haus sowohl für die Bewohner als auch für den Hersteller und den lokalen Installationsbetrieb steuerbar. Dies erleichtert die Wartung und die Behebung von Störungen.

Verbrauchsabrechnung

Auch wenn die Anlage bereits Daten liefert, so war es für die rechtssichere Verbrauchsabrechnung notwendig, zusätzliche Meßfühler einzubauen. 

Fazit

Frau Linde und Dr. Binnen ziehen Bilanz: Wie bewerten sie den Einbau und den Betrieb einer Wärmepumpe für Ihr Mehrfamilienhaus in Wohneigentümergemeinschaft?

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